Aufschwung für Elektromobilität in Koblenz

Wer sich für Elektroautos begeistert, sollte sich den 24. und 25. Februar vormerken. Auf der Koblenzer Automesse zeigt die evm ihr Engagement.

Immer mehr Menschen nutzen Elektroautos. Zumindest hat sich der weltweite Bestand elektrisch betriebener Fahrzeuge in den vergangenen Jahren fast verzehnfacht. Die elektromobile Zukunft nimmt also Fahrt auf – auch in Koblenz und Umgebung. Um diese klimafreundliche Entwicklung weiter voranzutreiben, hat die evm gemeinsam mit dem regionalen Fachhandwerk und zehn Autohäusern das Regionale Netzwerk Elektromobilität ins Leben gerufen.

Ziel der drei Netzwerkpartner: Menschen den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern. Kundinnen und Kunden der evm profitieren dabei besonders: Sie erhalten beim Umstieg auf ein Elektroauto eine zusätzliche Förderung von 350 Euro.

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Elektromobilität auf Automesse in Koblenz erleben

Auf der Koblenzer Automesse am 24. und 25. Februar stellen evm, Autohäuser und regionales Fachhandwerk vor, wie sie die Elektromobilität in der Region voranbringen möchten. Hier präsentiert sich das Regionale Netzwerk Elektromobilität mit einem eigenen Stand.

Es warten umfangreiche Informationen rund um das Thema Elektromobilität, zum aktuellen Fahrzeugangebot und zu den Serviceleistungen der Netzwerkpartner. Wer sich vorab über unterschiedliche Fabrikate, ihre Reichweiten und die verschiedenen Preissegmente informieren möchte, sollte auf der Internetseite der evm unter evm.de/emobil reinschauen. Hier wartet eine umfangreiche Datenbank zu Elektroautos, eine interaktive Landkarte mit einer bundesweiten Übersicht der öffentlichen Ladesäulen und vieles mehr.

Bis zu 400 Euro von der evm beim Umstieg auf Elektromobilität

Einstieg in die Elektromobilität leichtgemacht – das ist die Devise des Regionalen Netzwerks Elektromobilität. Dazu gehört unter anderem ein 360-Grad-Service für all jene, die sich für einen rein elektrischen oder den Plug-In-Hybridantrieb interessieren. In den teilnehmenden Autohäusern erhalten sie Beratung, kaufen ihr Fahrzeug und können sich auch gleich die passende Ladestation für Zuhause sichern – Installation in der heimischen Garage inklusive. Zusätzlich können sie den günstigen evm-Ladestrom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie dazu buchen.

Das Rundum-Sorglos-Paket hat die evm gemeinsam mit den fünf Autohäusern der Löhr-Gruppe, dem Ford-Store Foerster, BMW Hanko, den Autohäusern Schilling und Scherhag sowie der Lyhs & Gondert GmbH und dem regionalen Fachhandwerk geschnürt. evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder weiß: „Viele haben weder Zeit noch Lust, sich beispielsweise selbst darum zu kümmern, dass eine Lademöglichkeiten zu Hause geschaffen wird.“ Deshalb übernehmen die Partner des Regionalen Netzwerks Elektromobilität diese Aufgabe.
Die Förderung gibt es für evm-Kunden noch dazu: Bei Anschaffung eines E-Fahrzeugs und Abschluss eines e-MobilStrom-Vertrags erhalten sie einen Umweltbonus von 350 Euro und eine einmalige Gutschrift in Höhe von 50 Euro auf ihren evm-Ladestromvertrag. Der Weg zum umweltfreundlichen Auto war noch nie so einfach.

Ladesäulen für Koblenz und die Region

Das Erfolgsrezept des Regionalen Netzwerks Elektromobilität: Alle Partner bringen ihre jeweiligen Stärken ein. Das ermöglicht ein Gesamtpaket, von Beratung, Finanzierung und Service über hochwertige Ladeboxen bis hin zu einem günstigen Ladestromtarif.
Ein weiterer wichtiger Faktor für das Gelingen dieses Projekts ist eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur. Sie spielt bei der Frage, ob man sich ein Elektroauto anschafft, natürlich eine entscheidende Rolle. Das weiß auch die evm. „Wir werden zusammen mit unseren Partnern in der Region die öffentliche Ladeinfrastruktur konsequent ausbauen“, verrät Christian Schröder. Doch auch schon jetzt bietet die evm flexible Möglichkeiten zum Laden von E-Autos, zum Beispiel auf dem Autohof Koblenz-Metternich an der A 61: Hier steht eine öffentliche Schnellladesäule mit drei Ladepunkten. Weitere befinden sich am Koblenzer Rathaus oder bei der evm in der Schützenstraße.Christian Schröder zum langfristigen Ziel: „Auf allen relevanten Parkplätzen in Koblenz und Umgebung sollen Elektrofahrzeuge ‚betankt’ werden können.“

Weltumrunder zählt auf Elektromobilität

Louis Palmer, der in einem solarbetriebenen Elektroauto die Welt umrundet hat, setzt auf nachhaltige Mobilität. Der evm hat er drei Fragen beantwortet.

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evm: Wie ließe sich die E-Mobilität zusätzlich ankurbeln?

Louis Palmer: Ich denke, das kommt ganz von allein, sobald die Fahrzeuge längere Strecken mit einer Akkuladung schaffen und die Kaufpreise sinken. Es braucht einfach die richtigen Autos. Und dann werden auch immer mehr Ladesäulen gebaut. Diese wären beispielsweise in Park- und Mietshäusern sehr sinnvoll. Wenn die Zahl der E-Autos weiter steigt, werden immer mehr folgen. Und so verselbstständigt sich der Prozess.

Was hindert uns noch daran, auf Elektroautos umzusteigen?

Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere, wir brauchen Zeit, uns an Neues zu gewöhnen. Deshalb wird es noch etwas dauern, bis diese Umstellung in den Köpfen aller ankommt. Das Wissen und die nötige Technologie sind jedoch kein Hinderungsgrund mehr – wir besitzen beides. Und damit auch die Voraussetzungen, um auf alternative Treibstoffe umzusteigen und den Klimawandel zu stoppen!

Gibt es weitere Gründe, warum sich E-Autos bislang nicht so wie gewünscht verkaufen?

Die hohen Kosten und die oft noch geringe Reichweite bremsen zurzeit noch das Kaufinteresse. Warum mehr Geld für ein Auto bezahlen, das kürzere Strecken zurücklegt? Dieses Denken kann ich nachvollziehen. Aber es gibt Hersteller wie Tesla, die zeigen, dass es auch anders funktioniert: Man bekommt ein Top-Auto mit einer super Reichweite zu einem vernünftigen Preis. Deshalb fahre ich selbst seit eineinhalb Jahren einen Tesla Modell S – und bin begeistert.