#bcko18: Wie Elefanten fliegen lernen – die evm beim Barcamp Koblenz

Bunte Sessel, gezückte Smartphones und Hashtags soweit das Auge reicht: Das Barcamp Koblenz 2018 ist gestartet und auch die evm ist wieder mit dabei – als Hauptsponsor und mit eigener Session.

Gut 200 Teilnehmer sind zur Koblenzer Handwerkskammer gekommen, um über die neusten Trends, Hintergrundinfos und Best Practices aus ihrem Alltag zu sprechen. Organisiert hat das Barcamp, wie auch schon in den letzten Jahren, die Koblenzer Agentur 247GRAD. Mit Getränken, Kaffee und Frühstücksbrötchen startet das Netzwerken. Visitenkarten und Twitter-Accounts werden ausgetauscht. Alles begleitet von der Twitter-Wall, die über den Köpfen der Teilnehmer hängt. Hier wird alles unter dem #bcko18 veröffentlicht – ein „trending topic“, das es bis zur Mittagspause auf Platz 3 in Deutschland geschafft hat.

Sogar promiente Posts waren darunter: Markus Söder verwechselt in seinem Post in Tracht den # des Barcamps in Bayern mit dem in Koblenz.

Hashtags, Sessions und Kaffee

„Welche drei Hashtags beschreiben dich am besten?“ #Digitalisierung #247Grad #Hobbyfotograf #Kaffeesäufer #Bratwurst. Vorstellungsrunde auf Barcamp-Art. Jeder nennt seinen Vornamen (auf Barcamps herrscht das „Du“) und drei Hashtags, die ihm wichtig sind. Für die evm sind das natürlich #meineevm #energiegeber #läuftdankuns. Weiter geht’s mit der Session-Planung. Denn: Bei Barcamps steht das Programm nicht im Vorhinein fest, sondern wird spontan vor Ort entschieden.

Die Sessions, das können Vorträge, Diskussionsrunden oder Erfahrungen aus dem persönlichen Alltag im Job sein. Jeder, der eine Session halten will, stellt seine Idee kurz vor. Alle stimmen dann für ihre Favoriten ab, sodass schnell ein Plan entsteht, wann welche Session in welchem Raum stattfindet. Noch eine Tasse vom kostenfreien Kaffee und es kann los gehen.

Wie Elefanten fliegen lernen – Digitalisierung eines Energieversorgers

Schon um 11 Uhr starten Christian und Steffen von der evm mit ihrer Session zum Thema „Digitalisierung eines Energieversorgers oder: wie Elefanten fliegen lernen“.

Der Raum ist bis auf den letzten Platz gefüllt, zusätzliche Stühle werden gebracht. Dann geht es los. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der beiden Referenten und der evm allgemein werden bisherige „innovative“ Ideen vorgestellt: Die evm-App mit Businformationen in Echtzeit, kostenfreien WLAN-Hotspots, Kundenportal und digitaler Vorteilskarte. Die Aktivitäten auf den Social Media-Accounts twitter, instagram, facebook und Youtube. WhatsApp für Kundenanfragen und E-Mail-Marketing. Alexa-Skill und Chatbot für den Kundenservice sind in Arbeit. „Doch was erwartet ihr von eurem Energieversorger?“ war die entscheidende Frage in der Session. Die Antwort: viel. Die bisher erarbeiteten Anwendungen aus Kundensicht zu optimieren. Den Dialog zu suchen mit Entwicklern, Handwerk, Kunden und anderen Zielgruppen. Mehr Netzwerk, weniger Bürokratie. „Das ist ein Weg, den wir mit euch gemeinsam gehen wollen“, erklärt Christian am Ende der Session. „Wir freuen uns auf Feedback und den gemeinsamen Austausch mit euch. Also: Sprecht uns an. Nur so können wir lernen.“

Nächster Raum – nächstes Thema

Von der Diskussion zum Human Ressource-Tag über einen Vortrag der Bundeswehr bis hin zur Digitalisierung von Bankgeschäften: Der erste Tag des Barcamp Koblenz hatte viel zu bieten. In insgesamt knapp 30 Sessions in sechs Räumen gab es regen Austausch und viel zu Entdecken. Ausklingen lassen die Besucher den Abend später bei Burgern und einer gemeinsamen Party bevor es am Samstag mit dem zweiten Teil weitergeht.

evm als spontaner „Retter“

So ein Barcamp muss gut organisiert sein. Doch trotz bester Vorbereitung, kann auch mal etwas schief gehen.

Das Bier geht schon am Vormittag aus oder die Umhängebänder für Namensschilder sind schneller vergriffen, als erwartet. Während 247GRAD sich gemeinsam mit der Handwerkskammer schnell um das Getränkeproblemchen gekümmert haben, hilft die evm bei den Bändern aus. Auch die kleinen Dinge zählen 😉