E-Bike-Tour: Radeln mit Weitblick

Mit E-Bikes lassen sich auch bergige Landschaften wie die Eifel mühelos erkunden. Zwischen
Mosel und Elzbach führt eine reizvolle Strecke durch die Region.

Eine ganze Region mit dem Rad zu erkunden, war bislang nur mit viel Übung möglich. Ganz anders geht das mit E-Bikes. Radler brauchen damit weniger Ausdauer, und Berge lassen sich entspannt meistern. Wieso also nicht einmal die Eifel mit dem E-Bike erkunden? zuhause stellt mit der „Mosel-Maifeld-Radrunde“ einen abwechslungsreichen Rundweg vor.
Los geht’s am Bahnhof in Hatzenport: Von dort führt eine schmale Straße durch das Schrumpftal, immer entlang des Schrumpfbachs, der sich durch das Tal schlängelt. Die bewaldete Strecke verläuft mehrmals an alten Mühlen mit Wiesenlichtungen vorbei. Neben heimischen Uhus und Salamandern gibt es dort inzwischen auch Lamas zu sehen. Nach dem Schrumpftal erreicht man den kleinen Ort Metternich; weiter geht es durch die hügelige Landschaft bis nach Münstermaifeld. Die über der Kleinstadt thronende Stiftskirche Sankt Martin und Sankt Severus ist bereits von Weitem zu sehen. Durch die Altstadtgässchen führt der Rundweg hinauf bis zum mittelalterlichen Wahrzeichen der Stadt. Es lohnt sich, dort eine Pause einzulegen und die ehemalige Klosterkirche zu besichtigen.

Endlose Weiten und Wasserfall

Hinter der Stadt wird es wieder ländlicher und es geht durch die weiten Ebenen des Maifelds bis nach Pillig ins Elzbachtal – ein „wilder“ Kontrast zum bisherigen Streckenverlauf. Dort kann der E-Motor des Fahrrads auch zeigen, was in ihm steckt: Über einen kurzen, sehr steilen Anstieg gelangt man zum Elzbach-Wasserfall an der Pyrmonter Mühle, einem beliebten Ausflugsziel. Den Berg hinunter heißt es: einfach rollen lassen. Der Rückweg folgt einem etwas anderen Weg, durch Münstermaifeld und in das kleine Künstlerdorf Mörz mit seinen schönen Höfen und dem Café Toscana, wo sich die Radler vor der letzten Etappe zurück nach Hatzenport stärken können.