Raustauschen lohnt weiter

Über 300 Kunden in der Region starten mit einer neuen Erdgas-Brennwertheizung in die kalte Jahreszeit – gefördert von der evm.

Während uns in Frühling und Sommer die Sonne mit wohligen Temperaturen verwöhnte und an das Anwerfen der Heizung nicht zu denken war, haben über 300 evm-Kunden für die kalte Jahreszeit vorgesorgt. Sie tauschten zum Beispiel ihre alte Ölheizung gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung und können sich in der aktuellen Heizsaison über geringere Verbrauchswerte freuen. Motiviert und unterstützt wurden sie bei ihrem Vorhaben durch die evm-Aktion „Raustauschwochen“, die als voller Erfolg am 31. Oktober 2017 zu Ende ging. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Von allen teilnehmenden Energieversorgern sind bei der evm die meisten Förderanträge eingegangen“, freut sich Christopher Dold, Fachbereichleiter Kundenmanagement und Marktpartner bei der evm. Mitgestaltet von der Initiative „Zukunft Erdgas“, fanden in 30 weiteren Unternehmen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ähnliche Kampagnen statt.

Neue Heizungen braucht das Land

Dass aktives Handeln gerade auf dem Wärmemarkt wichtig ist, um Klimaschutzziele zu erreichen, belegen Studien. So erreichen etwa 70 Prozent der in Deutschland betriebenen Heizungen nur dürftige Effizienzwerte. Das zeigt auch das seit Anfang des Jahres für alte Heizungen verpflichtende EU-Effizienzlabel auf. Demnach entsprechen zwei Drittel der Geräte lediglich den wenig effizienten Kategorien C, D oder E. Christopher Dold ergänzt: „Auch hier in der Region gibt es eine Menge Verbesserungspotenzial. Das haben wir mit unserer Wärmemarktstudie belegt. Demnach verbrauchen 63 Prozent aller Heizungen mehr Energie als nötig.“

Knapp 60 Prozent weniger Kohlendioxid

Der Umstieg auf moderne, sparsame Geräte schont dagegen gleichermaßen das Klima und auch die Geldbeutel der Kunden. Bis 2050 – so die Wärmemarktstudie – ließen sich so die CO2-Emissionen um 59 Prozent verringern. „Um das Thema voranzubringen, haben wir in diesem Jahr die Modernisierung alter Heizungsanlagen in den Fokus unserer Klimaschutzinitiative gerückt und bei den Raustauschwochen mitgemacht“, berichtet Christopher Dold. Dabei konnten die Kunden der evm von Förderungen bis zu 950 Euro profitieren, wenn sie sich dafür entschieden haben, ihre alte Ölheizung gegen ein neues Erdgas-Brennwertgerät zu tauschen. „Sie verbrauchen damit bis zu 25 Prozent weniger Energie – das rechnet sich schnell“, erklärt der evm-Experte. Und auch das Klima profitiert. Dazu Christopher Dold: Allein die während der Raustauschwochen im evm-Versorgungsgebiet erneuerten Heizungen sparen etwa 450 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

Die evm fördert weiter

Wer die Raustauschwochen verpasst hat, bekommt durch verschiedene Förderprogramme der evm auch weiterhin Unterstützung für die persönliche Wärmewende.
So erhalten Kunden für eine effiziente Erdgas-Brennwertheizung oder eine Strom-Wärmepumpe einen Neuanlagenbonus in Höhe von 150 Euro. Besonders innovative Techniken wie Strom erzeugende Heizungen oder Brennstoffzellengeräte fördert die evm sogar mit 1.000 Euro. Obendrein lassen sich für diese Systeme satte staatliche Fördergelder einstreichen. Neben diesen Zuschüssen für die Neuanschaffung bietet die evm finanzielle Hilfe bei der Entsorgung des alten Öltanks. Alle, die ihn von einem evm-Fachbetrieb demontieren lassen, dürfen sich über 100 Euro freuen. Kunden, die auch das Altöl über ein evm-Fachunternehmen entsorgen, können zudem pro Liter Restöl eine Vergütung von 20 Cent bis zu einer Obergrenze von 500 Euro einkalkulieren.
Ohne hohe Anschaffungskosten kommt das evm-Paket HeizungPlusService aus. Wer sich dafür entscheidet, zahlt 15 Jahre lang eine günstige monatliche Rate für ein modernes Erdgas-Brennwertgerät. Es enthält dazu noch einen Rundum-sorglos-Service: Dieser umfasst alle Reparaturen, Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten, den Schornsteinfeger sowie die Demontage der alten Heizung.

Mit den 12 Tipps zum Heizkostensparen fangen Sie schon heute an, günstiger zu heizen.

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