Energiesparen mit dem Staubsauger

Wichtiges Hilfsmittel beim Frühjahrsputz ist ein guter Staubsauger: Über die Qualität entscheidet nicht allein die Motorleistung in Watt.

Früher überboten sich die Hersteller gegenseitig mit hohen Leistungszahlen von über 2.000 Watt. Doch seit die EU-Öko-Designrichtlinie neue Staubsauger im September 2014 auf 1.600 Watt gedrosselt hat, ist das anders. Mit der Richtlinie sollen die Hersteller dazu gebracht werden, ihre Staubsauger technisch so weiterzuentwickeln, dass sie trotz niedrigerem Stromverbrauch gleich gut oder besser als die alten Modelle saugen. Denn nicht die Kraft des Motors ist entscheidend, sondern die Konstruktion des gesamten Staubsaugers.

Energiesparen beim Saugen

Ein Staubsauger saugt nur dann gut, wenn all seine Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind. Oder mit anderen Worten: Es kommt nicht auf hohe Wattzahlen, sondern auf die Saug¬leistung, die Düse, das Filtersystem und die Bauweise des Staubsaugers an. Tests der Stiftung Warentest zeigen, dass 1.200 Watt vollkommen reichen, um Krümel, Haare und Staub problemlos zu entfernen. Je mehr Watt ein Gerät hat, desto mehr Strom verbraucht es auch. Das Energielabel, das ebenfalls seit September vergangenen Jahres auf neuen Staubsaugern kleben muss, informiert über die Reinigungswirkung und den Stromverbrauch, der maximal 62 Kilowattstunden pro Jahr betragen darf. Errechnet wird der Verbrauch anhand eines 87-Quadratmeter großen Modell-Haushalts, in dem eine Stunde pro Woche gesaugt wird. Außerdem informiert das Label über die Lautstärke und die Staubemission. Alte Geräte, die schon vor September 2014 verkauft wurden, darf der Handel aber weiterhin ohne Energielabel verkaufen.