Pflanzenschutz ohne Gift

Gegen Unkraut oder Schädlinge wird oft schweres Geschütz aufgefahren: Wer im Garten die Giftspritze einsetzt, schadet sich und der Umwelt!

Für Pflanzenschutzmittel geben Gärtner eine Menge Geld aus. Laut Verbraucherzentrale werden in Deutschland jedes Jahr etwa 470 Tonnen Giftstoffe versprüht, vergossen oder ausgelegt, um Blattlaus, Schnecke & Co. den Garaus zu machen. Damit schaden Gärtner der Umwelt und sich selbst. Denn nützliche Insekten werden so mit ausgerottet und der Regen spült das Gift ins Grundwasser.

Die umweltfreundliche Alternative

Beim Sprühen kann man es sogar direkt einatmen. So manches Blattlausmittel enthält krebserregende Wirkstoffe. Achten Sie daher beim Kauf genau auf die Angaben zum Inhalt. Am besten ist es, Pflanzenschutzmittel auf Basis natürlicher Wirkstoffe wie Rapsöl zu verwenden. Die umweltfreundliche und preiswerte Alternative zum Gift aus der Sprühdose: Tee und Pflanzenjauchen wirken schnell und zuverlässig. Mit Brennnesselsud kann man zum Beispiel gegen Blattläuse vorgehen. Jauchen sind ganz einfach herzustellen: Pflanzen klein schneiden, in einem offenen Gefäß mit kaltem Wasser so eben bedecken und zwei Wochen stehen lassen. Öfter mal umrühren. Mehr Jauchen-Tipps finden Sie bei den Naturschützern: www.bund.de