Richtig gefüllt und gut geschleudert

Wie beim Waschen, gilt auch beim Trocknen die Devise: Je voller die Trommel, desto höher ist die Energieeffizienz.

Läuft der Trockner halb beladen, sinkt der Stromverbrauch, aber höchstens um ein Drittel. Nützen Sie also die Füllmenge möglichst immer voll aus – ohne das Gerät zu überladen. Denn: Wird zu viel in die Trommel hineingestopft, trocknet die Wäsche ungleichmäßig und knittert.

Verfügt das Gerät über eine Zeitsteuerung, können Sie für kleine Mengen zumindest eine kurze Zeitspanne wählen. Bei größeren Mengen ist es empfehlenswert, die Wäschestücke nach Material, Größe und Dicke zu sortieren und die Trommel mit ähnlichen Textilien zu füllen. Synthetische Fasern trocknen z.B. viel schneller als Baumwolle. Wenn Sie die Trockendauer passend einstellen d.h. verkürzen, spart das Energie.

Je besser strapazierfähige Weiß- und Buntwäsche geschleudert wird, desto weniger Energie benötigt der Trockner. Das senkt die Stromkosten, weil elektrisches Trocknen energieintensiver ist als Schleudern: Um nasser Wäsche einen Liter Wasser zu entziehen, verbraucht ein Trockner etwa eine Kilowattstunde Strom, die Waschmaschine (oder eine Schleuder) mit 0,025 kWh nur einen Bruchteil.