Wärmende Fassade

Wärmeschutz: Um merklich Energie zu sparen, sollte die Dämmschicht außen an den Fassaden des Hauses mindestens 15 Zentimeter dick sein.

Für umfassenden Wärmeschutz an den Fassaden empfehlen sich Wärmedämmverbundsysteme, deren Bestandteile aufeinander abgestimmt sind: Dämmstoff, Armierungsschicht (Unterputz für die Stabilität) und Außenputz, der die Dämmung vor Wettereinflüssen schützt. Die Systembestandteile sollten am besten von einem Hersteller stammen. Wichtig: Da im Haus ständig Feuchtigkeit entsteht, müssen Dämmmaterial und Putz Wasserdampf von innen nach außen durchlassen.

Mehr als nur Fassade

Bei der Außenverkleidung haben Sie die Qual der Wahl zwischen unterschiedlichen Holzfassaden, Kunststoff-, Schiefer- oder Metallverkleidungen. Ihre Investition die Gebäudehülle lohnt sich doppelt, wenn Sie Photovoltaik-Elemente in die Fassade einbauen: Dann sparen Sie Heizenergie und Geld durch guten Wärmeschutz und nutzen zusätzlich kostenlosen Sonnenstrom. Integriert in eine Fassade arbeiten Fotovoltaik-Module sogar besonders effizient: Denn die Luftschicht zwischen Dämmstoff (z.B. Holzfaserplatten) und Außenverkleidung sorgt dafür, dass sich die Module weniger erwärmen. Hinterlüftete Vorhangfassaden eignen sich für Photovoltaik-Elemente am besten.