Wärmeversorgung mit „Regenerativen“

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz sieht die Nutzung erneuerbarer Energien für Neubauten vor, um den Anteil erneuerbarer Energien im Wärmemarkt zu erhöhen

Die Bundesregierung hat 2009 das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-WärmeG) in Kraft gesetzt. Die letze Änderung trat im Oktober 2015 ein. Es soll den Ausbau der regenerativen Energien im Wärmemarkt vorantreiben und ihren Anteil an der Wärme-und Kältebereitstellung in Deutschland bis 2020 auf 14 Prozent erhöhen. Das Gesetz verpflichtet Eigentümer von neu errichteten Gebäuden, ihre Wärmeversorgung anteilig mit erneuerbaren Energien zu decken. Zugelassen sind Solarenergie, Geothermie, Biomasse sowie Umweltwärme.

Auf die Sonne setzen

Wer sich schon bei der Bauplanung an der Sonne orientiert, spart beim Heizen und sorgt für eine gute Energiebilanz des Hauses. Nach Norden gelegene Räume bekommen viel weniger Wärme durch Sonneneinstrahlung ab als Räume, die nach Süden liegen. Schlafzimmer und andere wenig geheizte Räume sind daher an der Nordseite des Hauses am richtigen Platz. Die intensiver genutzten und im Winter ständig geheizten Wohnräume sollten dagegen möglichst nach Süden hin ausgerichtet sein, um so den Verbrauch von Heizenergie zu senken. Dann genügen im Frühling und Herbst die Sonnenstrahlen, um die Räume zu erwärmen. Im Winter verringert der solare „Profit“ die Wärmeverluste durch die Fensterflächen – um so effektiver, je besser die Fenster gedämmt sind.